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Der Süden beginnt in Ihrem Garten

Tipps für richtiges Gießen

Richtiges Gießen                                        

Gerade im ersten Jahr nach der Pflanzung ist es wichtig regelmäßig zu wässern. Dabei sollte folgendes beachtet werden:


1.    Menge der Wassergaben:

Die exakte Menge, die eine Pflanze benötigt, ist im Vorfeld schwer zu sagen. Je nach Witterung, Größe der Pflanze oder Bodenart variiert der Wasserbedarf. Im Frühjahr oder Herbst gesetzte Pflanzen brauchen in der Anwachsphase weniger Wasser als Pflanzen, die im Sommer gepflanzt werden. Allgemein gilt: Gießen Sie so, dass das Wasser direkt an der Pflanze zweimal in den Boden einsickern kann. Bei kleineren Pflanzen entspricht das in etwa einer Wassermenge von 10l und bei großen Pflanzen bis zu 50l. Das Wasser muss den Wurzelballen unbedingt bis unten durchdringen.

2.    Abstände zwischen dem Gießen:

Je nach Witterung sollte bei Neupflanzungen alle 2-3 Tage kräftig gegossen werden. Wichtig ist, dass die Wurzeln zwischen dem Gießen atmen können. Daher niemals täglich gießen, sonst kann Staunässe entstehen, die die Wurzeln absterben lässt. Ist die Pflanze nach einigen Wochen angewachsen, kann es auch ausreichen alle 4-5 Tage zu wässern.

3.    Wie erkennt man ob gewässert werden muss?

Kontrollieren Sie immer, ob der Boden um das Pflanzloch noch feucht ist. Ist das der Fall, muss man nicht gießen. Bei leichten Regenfällen kann es aber sein, dass der Boden zwar oberflächlich nass ist, aber der Wurzelballen der Pflanze dennoch trocken ist. Graben Sie einige Zentimeter in den Boden, um zu sehen, ob der Regen ausgereicht hat. Lässt die Pflanze bei trockenem Boden die Blätter hängen, ist das ein Zeichen von Trockenheit. Vorsicht: bei Staunässe lassen Pflanzen ebenfalls die Blätter hängen. Ist der Boden seit mehreren Tagen feucht und die Blätter der Pflanze stellen sich nicht auf, dann ist er zu nass! Bei anhaltender Staunässe fallen grüne oder gelbe Blätter ab. Bei längerer Trockenheit würden braune Spitzen oder vertrocknete Blätter entstehen.

4.    Gießen im Winter:

Laubabwerfende Pflanzen brauchen in der Winterzeit nicht gegossen zu werden. Es empfiehlt sich aber darauf zu achten, dass der Boden vor dem Winter nass ist. Bei immergrünen Pflanzen sollte gelegentlich gegossen werden, wenn die Niederschläge nicht ausreichen. Dazu sollte der Boden nicht gefroren sein, sonst kann die Pflanze das Wasser nicht aufnehmen. Je nach Witterung reicht es alle 2-3 Wochen kräftig zu Gießen. Es kann sein, dass die Pflanzen bei Frost die Blätter etwas hängen lassen. Das muss kein Zeichen von Trockenheit sein.

5.    Unterschiedlicher Wasserbedarf:

Denken Sie immer daran, dass jede Pflanze ein Lebewesen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Eigenschaften ist. Eine schnell wachsende Pflanze braucht z.B. mehr Wasser als eine, die sehr langsam wächst. Eine Pflanze, die aus dem mediterranen Raum kommt, mag es nicht, wenn der Boden ständig nass ist. Steht eine Pflanze kurz vor der Blüte, oder hat einen starken Zuwachs, hat sie einen erhöhten Wasserbedarf. Gehen Sie mit offenen Augen durch den Garten und  variieren Sie die Wassergaben je nach Bedarf.

6.    Allgemeine Tipps beim Gießen:

Benutzen Sie beim Gießen eine Gießbrause, sonst wird der Boden neben der Pflanze (und der Gießrand) weggeschwemmt. Es sollte, wenn möglich, nicht über die Blätter gegossen werden, sondern immer so nah am Wurzelballen wie es geht. Blätter die lange nass sind können leichter von Pilzerkrankungen befallen werden. Daher ist es auch besser morgens zu gießen, als am späten Abend. Wird im Sommer zur Mittagshitze über die Blätter gegossen, können Verbrennungen entstehen.

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